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Republik
Die erstarrten Bilder aufbrechen
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann räumen zahlreiche neue Bücher und Filme mit den Mythen um ihr Leben und Schreiben auf. Ihr Werk ist heute dringlicher denn je.

Brigitte
Schreiben Männer keine Bücher mehr?
In diesem Frühjahr stammen von 35 Debütromanen der großen Verlage 28 von Frauen, nur sieben von Männern – also 80 Prozent. Das hat die „Zeit“ nachgezählt. Woran liegt das? Am Buchmarkt? Oder an den Autoren? Literaturkritikerin Nicole Seifert spricht über den Boom der Autorinnen, den Wandel im Literaturbetrieb – und darüber, warum diese Zahlen nur die halbe Wahrheit erzählen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Ich brauche Macht, Reichtum, Freiheit“
Vor hundert Jahren starb Katherine Mansfield. Das Bild der Schriftstellerin wurde lange Zeit durch Manipulationen verfälscht.

54books
Die zwei Gesichter der Shirley Jackson
„Ich bin eine gutherzige Mutter, die sich ständig mit dem Bösen befasst.“ Dieser Satz einer ihrer Figuren könnte sich auch auf Shirley Jackson selbst beziehen. Die Autorin, deren Werk hierzulande der Horrorliteratur zugerechnet wird, scheint mit ihren komischen Texten über ihr Familienleben aus der Rolle zu fallen.

54books
Eine Poetik des Zweifels
Zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin Ruth Rehmann
Ruth Rehmanns erster Auftritt bei der Gruppe 47 war denkwürdig. Der Auszug aus ihrem im Entstehen begriffenen Roman Illusionen, den sie 1958 in Großholzleute las, war für den Preis der Gruppe im Gespräch – bis Günter Grass aus seinem unveröffentlichten Roman Die Blechtrommel las.

Zeitgeister / Goetheinstitut
Von Engeln und Monstern und von Frauen, die fortgehen
Westliche Literatur ist seit Urzeiten von stereotypen Geschlechtervorstellungen geprägt. Mythen und Märchen, klassische und moderne Literatur sind voll von mutigen männlichen Helden und geduldig leidenden Frauenfiguren. Worum geht es da und was wird eigentlich verhandelt?

Blog der Münchner Stadtbibliothek Monacensia
Christa Reinig – Wer hat Angst vor der Autorin und Feministin?
Weshalb war Christa Reinig als lesbisch lebende und schreibende Schriftstellerin und Feministin eine mehrfache Außenseiterin am Rande des männlich dominierten Literaturbetriebs? Und warum ist sie trotz zahlreicher Ehrungen heute weitgehend vergessen? Das analysiert Nicole Seifert für #femaleheritage. 

„The Art of Intervention“
Ein Akt des Unterlassens 
„Frauen haben ja leider früher nicht so viel geschrieben.“ Diesen Satz höre ich immer wieder, zum Beispiel, wenn ich Menschen, die in Buchverlagen arbeiten, frage, warum in ihrer Klassikerreihe neben Dutzenden Werken von Autoren nur ein, zwei Werke von Autorinnen vertreten sind. Aber ist das wirklich so, oder hat es andere Gründe?

DIE ZEIT 
Vorsicht vor den Staubsaugern!
Ariane Kochs bizarres, komisches Romandebüt steckt voller traumartiger Symbole von Einsamkeit und Entfremdung. Die Aufdrängung hat das Zeug zum Klassiker.
Eine Rezension von Nicole Seifert 

54books
Misogynie in der Literaturkritik
Autorinnen werden noch immer allzu oft nach anderen Maßstäben bewertet als ihre männlichen Kollegen. Ich habe ein paar Kritiken analysiert und bin ein paar Zusammenhängen nachgegangen.

54books
„Es zählt nur die Qualität – Über ein fadenscheiniges Argument“
Dass es beim Büchermachen ausschließlich um Qualität gehen sollte, darin sind wir uns ja alle einig, oder? Und dass Männer die besseren Bücher schreiben auch. Ach nein, das darf man ja nicht mehr sagen. Also: Wenn Männer nun mal die besseren Bücher schreiben, dann – nee, Moment, ich fang noch mal an: „Wir machen Literatur, nicht Männer und/oder Frauen. Entscheidend ist allein die Qualität und nicht das Geschlecht. Entscheidend ist die Aussage, der Stil, da braucht es keine Genderaufsicht.“ So kann man es schon sagen. Oder?

SPIEGEL online
Wenn es unterhaltsam wird, sind die Frauen dran
Der Hashtag #frauenlesen ist in den sozialen Medien seit Längerem ein Anlaufpunkt für Lesende, die nach Büchern von Autorinnen suchen. Doch sollte die Identität der Schreibenden überhaupt eine Rolle spielen bei der Literaturauswahl? Ist es nicht wichtiger, dass einem Inhalt und Stil zusagen, egal wer das Buch geschrieben hat?